Zwischenbericht „weltwärts“

miriamstein2010

(Mirjam Stein Oktober 2010)

(Teil 1)

Liebe Freunde, Familie, und alle anderen Interessierten,
nach langen Tagen der Internetlosigkeit habe ich nun endlich mal die Möglichkeit, mich zu melden! Mir geht es soweit echt gut, die ersten
eineinhalb Wochen waren ereignisreich, aufregend, traurig und ganz anders, als ich sie mir vorgestellt habe!
Mein Ghanaaufenthalt begann mit einer sehr ruckeligen Fahrt durch Accra in einem klapprigen Kleinbus, wo ich innerhalb der ersten fünf Minuten auch schon meinen ersten Heiratsantrag bekam, als ein Ghanaer plötzlich meine Scheibe von außen öffnete und mir seine Hand auf die Schulter legte: ‚Hey, you’re beautiful, I love you, want to marry you!‘ Naja, typisch Afrika halt;). Von Verkehrsregeln halten die Ghanaer glaube ich nicht sehr viel, hier wird alles mit Hupen und Handzeichen geregelt, ich habe noch nie so viele Autos auf einem Fleck gesehen wie in Accra! Aber das Waisenheim(One Love Children’s Home) haben wir trotz allem dann gut erreicht. Es liegt ca. 30 km außerhalb der Hauptstadt, am Rande des kleinen, muslimischen Dorfes Tuba. Nachdem ich zunächst ein wenig geschockt war von den sanitären Einrichtungen im Waisenheim(kaputten Toiletten, spärlich wasserspendenden Duschen und unzähligen dicken Spinnen ÜBERALL), zeigte mir ein Gang durch Tuba, wie gut ich es doch hier habe! Aber trotz all der Armut sind die Ghanaer ein unglaublich
fröhliches, munteres und vor allem lautes Völkchen! Mir  wurde von allen Seiten ‚Blafonno, Blafonno‘, was ‚Weißer‘ heißt, zugerufen und die vielen Dorfkinder wollten mich gar nicht mehr gehen lassen! Die vergangene Woche hatten wir eine ‚Funweek‘, in der ich die Kinder kennenlernen konnte und sie in vollen Zügen ihre letzte Ferienwoche genossen. Sonntag waren wir am Strand(mit 25 Leuten in einem alten VW-Bus…), der Strand ist unglaublich schön, aber die meterhohen Wellen machen das Schwimmen fast unmöglich. Es ist immer was los hier! Kaum jemand(außer mir;)) steht später als fünf Uhr auf, sodass wir abends um spätestens halb zehn schon todmüde sind! Die Kinder sind unglaublich goldig und immer zu Späßen aufgelegt, Langeweile gibt es bei ihnen glaube ich nicht!
Gestern endete der Ramadan (die meisten der Kinder sind muslimisch) und die Kinder sind zu Hause, sodass wir die Möglichkeit hatten, das Salafest zum Fastenende in Nima zu erleben. Nima ist eines der berüchtigtsten, ärmsten Viertel in Accra, einige unserer Kinder kommen von dort und führten mich ab von der belebten Hauptstraße in ein Labyrinth aus schlammigen, stinkenden kleinen Gässchen, in denen unzählige Familien auf dichtem Raum zusammenwohnen, um mich ihren Verwandten vorzustellen. Es war erschreckend, aber ich war überwältigt von der Gastfreundlichkeit der Menschen und der Fröhlichkeit, die sie ausstrahlen. Als ich einem Jungen Wasser kaufen wollte, jedoch der Verkäufer kein Wechselgeld hatte (haben die Ghanaer grundsätzlich nie!), kam ein ärmlich aussehender Mann auf mich zu und gab mir sein Kleingeld, aus Dankbarkeit, dass ich mich dem Jungen angenommen hatte… Man muss es einfach erleben!
Ich bin  gespannt, wie der Alltag ab nächster Woche aussehen wird und  hoffe auf ein wenig Freizeit, bisher war die Arbeit ein Fulltimejob, es blieb kaum Zeit zum Verschnaufen! So bleibt auch wenig Zeit zum Vermissen, und nachdem ich die ersten Tage schon sehr heimwehgeplagt war, entdecke ich nun jeden Tag etwas neues faszinierendes, was mich das ghanaische Leben mehr schätzen und genießen lässt!

(Teil 2)

Hallo ihr Lieben,
ich melde mich mal wieder, diesmal jedoch leider nicht ganz so euphorisch wie letztes Mal. Ich weiß gar nicht so genau, ob ich euch das
überhaupt schreiben soll und wenn ja wie, aber es hat sich sowieso schon rumgesprochen und ich will nicht, dass irgendwelche Gerüchte entstehen und dass ihr es von mir direkt erfahrt.Also zuerst mal, es geht mir gut, ich bin in Tuba, bitte macht euch keine Sorgen. Aber ich hatte vor einer Woche in Kokrobite, wo ich mit Tobias, Anna und Neele ein Seminar hatte, einen ‚Badeunfall‘, der auch hätte sehr viel schlimmer ausgehen können. Wir hatten einen echt anstrengenden Tag, waren alle total müde, Neele wollte sich noch kurz im Meer abkühlen, ich saß mit Tobias und Anna im Restaurant am Strand, als ich sie schreien hörte. Ohne groß nachzudenken, bin ich zum Strand
gerannt und ins Wasser, um ihr zu helfen. Aber gegen die Gewalt des Atlantiks hatte auch ich kaum eine Chance. Es war dunkel, es war Ebbe, wir wurden weiter und weiter weggerissen und es war für uns unmöglich, rauszukommen, egal wie sehr wir uns anstrengten. In diesem Moment habe ich den Begriff ‚Todesangst‘ das erste Mal so richtig verstanden… Ich habe zwischendurch fast aufgegeben, das Gefühl ist einfach nicht nachvollziehbar, wenn man es noch nie erlebt hat. Ohne die Hilfe der Fischer, die aus dem ganzen Dorf zusammengerufen wurden, wären wir beide höchstwahrscheinlich ertrunken… Ich bin mit einem Schock, einem Tag Taubheit und jeder Menge Salz in meinem Körper davongekommen, Neele verbrachte noch eine Nacht im Krankenhaus, aber auch ihr geht es gut!
Ich bin so vielen Menschen so dankbar, die in der Situation schnell und richtig gehandelt haben! Tobias und Anna, die Hilfe gerufen haben, Lion, unserem Seminarleiter (der immer da war, wenn wir ihn brauchten und uns keine Vorwürfe gemacht hat), Muda und seiner Familie, die sofort gekommen sind, und vor allem den Fischern, die ihr eigenes Leben für uns riskiert haben! Und außerdem all den vielen Menschen, die mir nachher erzählt haben, dass sie für uns gebetet haben, ob Muslime, Christen oder andere, ich denke jedes Gebet hat uns ein wenig geholfen! Im Nachhinein bin ich froh, ins Wasser gegangen zu sein, auch wenn es vielleicht leichtsinnig und unbedacht war, weil ich Neele damit neu motivieren konnte, nicht aufzugeben und sie nicht mehr ganz alleine war. Der Schreck sitzt mir aber immer noch ziemlich in den Knochen, ich glaube es dauert noch einige Zeit bis wir alle das aufgearbeitet haben, aber es geht mir soweit gut! Dieser Unfall hat mich mein Leben einfach neu schätzen gelernt, mir gezeigt, wie schnell alles vorbei sein kann!
Also bitte, bitte geht nie niemals abends schwimmen!!! Ich will nicht, dass ihr euch Sorgen macht, eigentlich bin ich hier echt sicher
aufgehoben, das war eine Ausnahme und in Zukunft werden wir alle doppeltvorsichtig sein!
Diese Woche haben wir mit dem Schichtplan angefangen, meine nächsten Monate werden so aussehen, dass ich 3 Tage arbeite, einen Tag frei habe, 3 Tage arbeite… Die Arbeit hier ist anstrengend, aber sinnvoll und macht Spaß, ich schreibe bald noch mal detaillierter, was genau ich hier tue!Wir hatten jetzt über zwei Wochen kein fließend Wasser und ständige Light-Offs, aber auch damit lässt es sich besser leben als ich gedacht hätte. Es nervt schon ein bisschen, jeden Morgen um 5 Uhr erstmal ca. 100 Liter Wasser aus der Zisterne ins Haus zu schleppen, ist aber das Ich habe es mittlerweile sogar gelernt, bester Fitnesstraining der Welt die Eimer auf dem Kopf zu tragen, das erspart Zeit und Kraft! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr man sich nach 2 Wochen auf eine richtige Dusche ohne vorheriges Wasserschleppen freut;) Ich fühle mich im Dorf immer wohler, die ‚blofonjo‘-Rufe werden weniger, so langsam merken die Menschen glaube ich, dass ich hier wohne und kein Tourist bin, der in zwei Wochen wieder abreist. Das gibt einem endlich mal das Gefühl, wirklich dazuzugehören!:)

(Teil 3)

Hallo meine Lieben,

endlich lasse ich mal wieder was von mir hören. Während Deutschland imSchneechaos versinkt, sitze ich hier gerade bei fast 40 Grad und wünsche mir ein bisschen von Eurer Kälte. Erstmal wünsche ich Euch allen ein frohes und gesegnetes Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr 2011!:)

Stellt euch folgende Situation vor:

Weihnachtslieder tönen durch den Klassenraum, in dem sich rund 50 Kinder bei ca. 35 Grad auf die Weihnachtsfeier vorbereiten. Typisch für ghanaischen Unterricht, ist es unglaublich laut, der Lehrer singt vor “We wish you a merry Chriiistmas“, die Kinder singen es lautstark nach. Schon komisch, wenn man bedenkt, dass sie noch nie in ihrem Leben Schnee oder Weihnachtsbäume gesehen. Sie sind jedenfalls alle voll dabei und die Weihnachtsfeier wurde ein voller Erfolg(mit Sackhüpfen, Trommeln und Tanzwettbewerb). Typisch
ghanaisch, sollte sie um acht Uhr beginnen, es wurde sich extra beeilt und um ca. elf Uhr ging es dann auch mal los… Also, man sollte sich halt grundsätzlich nie auf die afrikanischen Zeitangaben verlassen;)


Für mich ist es echt schwer vorstellbar, dass in Deutschland gerade Schneechaos herrscht, während ich ohne Ventilator unmöglich in meinem Zimmer sitzen kann. Heilig Abend habe ich mit Freunden am Strand verbracht und wir haben von einem Freund das beste Weihnachtsessen überhaupt gekocht bekommen(ausnahmsweise mal Reis;)).

Die Kinder sind am 18ten Dezember für drei Wochen nach Hause gefahren, da gerade Schulferien sind. Die Stille hier ist echt ungewohnt, aber nach der letzten Zeit echt angenehm, es ist halt einfach immer laut wenn 18 Kinder auf einem Fleck leben. Wie versprochen, will ich diesmal genauer berichten, was ich hier tue.

Mein typischer Arbeitsalltag sieht so aus:
*5:00:* Aufstehen, 18 müde Kinder aufwecken, Duschen schicken, Tee machen. Kontrollieren, dass alle ‚Services‘ erledigt werden. ‚Services‘ sind bestimmte Arbeiten, die täglich erledigt werden müssen wie Fegen, Müll wegbringen oder spülen. Ab und zu muss morgens noch gebügelt werden, Wasser geholt werden oder Feuer gemacht werden, wenn mal wieder Light-off ist. Um ca. halb sieben sind die Kinder weg, dann putzen wir das Waisenhaus und erledigen, was sonst noch so anfällt. Die nächsten Stunden haben wir frei,
meist bleiben wir im Homeless, gehen nach Tuba und ab und zu auch mal an den Strand nach Kokrobitey.

*15:00:* Die Kinder kommen wieder aus der Schule und die Kleinen aus der Krippe. Dann heißt es Hausaufgaben machen und spielen. Die letzten Wochen haben wir diese Zeit genutzt, um die Kinder bei ihren Examensvorbereitungen zu unterstützen.

*16:30:* ‚It’s time to tidy uuuup‘ Das Chaos der letzten beiden Stunden wird beseitigt, die Kinder gehen baden und finden sich dann zum allabendlichen ‚Chair Circle‘ auf der Veranda ein, der dazu dient, wichtige Ansagen zu machen und einfach mal ein bisschen Zeit mit allen Kindern zusammen zu verbringen.
So gegen sechs wird dann das Essen gebracht(abwechselnd Banku, Reis, Yam oder Beans) und wir essen gemeinsam. Danach beten die muslimischen Kinder(machen sie 5x täglich), waschen das Geschirr und finden sich wieder im ‚Big Room‘ ein, zum lernen.

*19:00:* ‚Learning time‘, in der nochmal alle Notizen gelesen werden oder wir versuchen, den Kleineren Lesen und Schreiben beizubringen. Die Schüler hier müssen meist in der Schule Notizen von der Tafel abschreiben, die sie dann auswendig lernen. Da die Schüler so zahlreich sind, ist auch kaum etwas außer Frontalunterricht möglich.

*20:00: *‚Time to sleep‘, die Lichter werden ausgemacht und nach dem dritten Gang durchs Homeless sind dann auch meistens alle in ihren Zimmern.


Danach sitzen wir meist noch auf der Veranda und entspannen ein wenig und genießen die Ruhe. Meist bin ich die letzte, die schlafen geht, so gegen zehn oder elf. Das ist hier schon eher spät, weil hier einfach jeder so früh aufsteht und man durch das Wetter und die Arbeit einfach total geschafft ist.

Das Wochenende sieht ein bisschen anders aus, die muslimischen Kinder gehen sowohl samstags als auch sonntags morgens in die Makaranta(muslimische Schule) und kommen gegen ca. 12 Uhr mittags wieder. Die Nachmittage werden meist zum Fußballspielen ausgenutzt.


Außerdem fallen noch Dinge an wie Krankenhausbesuche mit den Kindern, Berichte schreiben und Reparaturen erledigen. Die Kinder haben gerade ihre Examen hinter sich gebracht, außer einigen wenigen Ausnahmen auch sehr zufriedenstellend. Zum Abschied haben wir mit ihnen Stockbrot gemacht, für sie etwas ganz neues, aber sie waren begeistert. Am Wochenende habe ich das erste Mal ganz ohne Strom überm Feuer gekocht, für die Ghanaer war es natürlich viel zu wenig scharf, uns hat es geschmeckt;)

Ich hoffe, ich konnte einen guten Einblick in meine Arbeit hier geben und ein wenig Atmosphäre hier ‚einfangen‘! Mein Plan für die Ferien lautet: EntspannenJ Wir haben einige Tagestrips geplant, z.B. nach Kumasi oder in die wunderschöne Volta-Region, ansonsten  verbringe ich viel Zeit am Strand oder einfach hier in Tuba.

(Teil 4)

Hey meine Lieben in Deutschland, ein Lebenszeichen aus Tuba!

Mir geht es gut, ich habe gerade ein langes anstrengendes Wochenende hinter mir und genieße meinen Feierabend. Die brütende Hitze der letzten Monate verabschiedet sich allmählich und macht der Regenzeit Platz, ohne Pulli kann ich abends kaum noch draußen sitzen. Momentan regnet es nur alle paar Tage, dann jedoch so stark, dass man sich kaum noch unterhalten kann und das Haus nicht unbedingt verlassen sollte.
Jetzt sind es schon ‚nur noch‘ drei Monate, die ich hier in Ghana verbringen darf.

Ich habe mich hier so gut eingelebt und die Menschen alle so ins Herz geschlossen, dass ich eigentlich überhaupt nicht daran denken will,
wieder nach Deutschland zurückzukehren.

So, was gibt es neues im Homeless?

Anfang Januar haben wir Zuwachs im Homeless bekommen, Junior und Fati.Junior ist zwei Jahre alt und kommt aus Senegal, als er hierher kam, konnte er kein Wort Englisch, mittlerweile plappert er einfach fröhlich drauflos und wiederholt alles, was er hört. Beim Abendessen sitzt er an meinem Tisch und jeden Abend haben wir jede Menge zu lachen, ich habe noch nie einen zweijährigen so viel essen sehen! Auch Fati hat schnell Anschluss gefunden und sich sehr gut eingelebt. Während sie anfangs doch sehr zurückhaltend und lieb war, ist sie mittlerweile sehr frech und lebhaft.

 
Abends von 7 bis 8 haben wir unsere Kinder in verschiedene Lerngruppen eingeteilt, meine besteht aus Gariba, Shaibu und Razak, die alle drei weder gut schreiben noch lesen können. Es gestaltet sich ein bisschen schwierig, mit ihnen abends zu lernen, da sie einfach meist total müde sind, aber ich sehe Fortschritte. Vergangenen Monat waren Examen, meine Kids haben sich alle verbessert, es besteht aber immer noch viel Lernbedarf.


Einige Zeit lang bin ich morgens, wenn die Kinder in der Schule sind, in die Creche(Krippe) hier in Tuba gegangen. Zusammen mit Johanna, einer anderen Freiwilligen und guten Freundin im Homeless, unterrichteten wir eine Klasse von ca. 35 Kindern zwischen 3 und 6 Jahren. In der Creche sollen die auf die Schule vorbereitet werden,momentan wird sie von ca. 150 Kindern besucht. Wir unterrichten ihnen das ABC, die Zahlen, Farben und vor allem Lieder. Außerdem können alle mittlerweile einige leichte Sätze in Deutsch sagen. Es war auf jeden Fall eine interessante Erfahrung, der Unterricht ist nicht mit dem in Deutschland zu vergleichen!

Die Kinder waren die letzten zwei Wochen bei ihren Verwandten/Familien. Johanna und ich haben die Zeit genutzt, um ein bisschen herumzureisen.

Unsere erste Station war Ada Foah, an der Voltamündung zum Meer, eine Trauminsel wie aus dem Bilderbuch. Wir haben eine Bootstour gemacht, vorbei an endlosen mit Palmen gesäumten weißen Sandstränden, die Stille dort war nach den letzten Monaten echt ungewohnt.Darum hat uns ein Tag dort dann auch gereicht und wir haben uns auf nach Kumasi gemacht.

Eine unglaublich volle und lebhafte Stadt, ich habe mich aber sehr wohl gefühlt, da die Menschen einfach unglaublich offen waren.Wir haben viel Armut gesehen, unzählige Menschen schlafen einfach auf der Straße, direkt neben ihren Straßenständen, an denen sie dann tagsüber arbeiten. Trotzdem haben wir uns dort absolut sicher gefühlt und den Tag sehr genossen.

Anschließend waren wir in Techiman und für drei Tage. Dort haben wir die Wasserfälle in Kintampo, den Heiligen Hain und den größten Markt des Landes besucht, sehr gegensätzliche Orte aber auf jeden Fall sehenswert!

Der Heilige Hain ist die Geburtsstädte des Akanstammes(der größte in Ghana), bestehend aus Höhlen, Bergen, gelegen mitten im Regenwald. Unvorstellbar, dass die ersten Siedler über hunderte von Jahren einen einfachen Steinschlitz als Küche benutzt haben. Mittlerweile wird der Ort jedoch nur noch von tausenden von Fledermäusen bewohnt.

Die Reise war toll, jedoch ist Reisen in Ghana durchaus auch anstrengend, da man die meiste Zeit in Trotros verbringt, die Straßen oft schlecht sind und die Autos recht unkomfortabel.

Nach zwei Wochen war ich dann jedoch auch froh, unsere Kids wiederzusehen, der Arbeitseinstieg war toll. Die letzte Woche haben wir viel mit den Kindern gespielt, bevor kommende Woche der Unterricht wieder richtig anfängt.

Ich hoffe, euch geht es gut und Ihr genießt einen schönen Frühling!

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